Matthias Claudius Gymnasium Gehrden

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Pressespiegel

MCG bleibt weiterhin beliebt – Oberschule ist weniger gefragt

von DIRK WIRAUSKY (Calenberger Zeitung vom 04.07.2020)

Auch im nächsten Schuljahr wird der fünfte Jahrgang des Gehrdener Gymnasiums wieder fünfzügig, die Oberschule kommt nur auf drei Klassen

Gehrden. Positive Entwicklung am Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG), leichter Abwärtstrend an der Oberschule: Die Anmeldezahlen der Fünftklässler für das neue Schuljahr sind höchst unterschiedlich. Am MCG wird der künftige fünfte Jahrgang wie im Vorjahr fünfzügig, an der Oberschule besteht er dagegen nur aus drei Klassen. Im vergangenen Jahr waren die Zahlen ähnlich.

130 Neuzugänge am MCG

Am MCG sind es bisher 130 Jungen und Mädchen, die dort ab August eine fünfte Klasse besuchen wollen. Im Vorjahr waren es 128, im Jahr 2018 hatten sich 116 Kinder angemeldet. Für Schulleiter Christian Schmidt ist das ein Beweis, dass das MCG eine attraktive Schule sei – mit einer modernen Ausstattung und einem engagierten Kollegium. Das absehbare Ende der langjährigen Bauzeit, in der das Gymnasium komplett saniert wurde, sei ein weiterer wichtiger Aspekt bei den gestiegenen Anmeldezahlen. „Wir profitieren aber auch von den zahlreichen Neubaugebieten in der Stadt.“ Und: Das MCG sei im Umland das einzige klassische Gymnasium. Unabhängig davon hofft Schmidt, dass nach den Ferien der Unterricht wieder einigermaßen normal stattfinden kann. In der Corona-Zeit habe sich die Schule gut organisiert, sagt er. Auch wenn der Schulleiter zugibt, dass es für alle ein hoher Aufwand war. Bedauerlich sei, dass die kulturellen und musikalischen Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Fest steht: Die Fünftklässler werden im nächsten Schuljahr nicht im normalen Rahmen begrüßt. Vermutlich werden sie klassenweise willkommen geheißen – voraussichtlich über zwei Tage verteilt. Auch eine Personenbegrenzung werde es geben, kündigt Schmidt an.

70 Kinder neu an der Oberschule

An der Oberschule haben sich bisher 70 Jungen und Mädchen angemeldet, im vergangenen Jahr waren es 75 Kinder. Das Problem aus Sicht von Schulleiter Carsten Huge: „Viele Gehrdener Kinder wandern ins Umland ab.“ Ein Umstand, der auch dem Schulträger nicht gefallen könne. „Das Ziel muss es sein, den Schulstandort Gehrden zu stärken“, betont Huge. Die Zahl der Grundschüler, die im nächsten Schuljahr an die Oberschule wechseln, sei „stabil niedrig“. Andererseits profitiert die Oberschule von zahlreichen Rückläufern, die sich in den Jahrgängen sieben und acht anmelden.

„Können kein Abitur anbieten“

Für seine Schule sieht Huge vor allem einen Nachteil: „Bei uns kann kein Abitur gemacht werden.“ Nach der zehnten Klasse müssen die Jugendliche auf eine andere weiterführende Schule wechseln. Unabhängig davon glaube er auch, dass es nach wie vor gewisse Vorbehalte gegen das digitale Lernen gibt, das an der Oberschule intensiv angeboten werde. Was Huge irritiert: „Wir haben einen guten Ruf – allerdings außerhalb Gehrdens.“ Nicht förderlich für die Oberschule war zudem, dass sowohl der geplante Schnuppertag als auch der Tag der offenen Tür wegen Corona ausfallen mussten. Die neuen Fünftklässler werden am 28. August begrüßt. Der erste Schultag für sie wird der 31. August sein.

Nur wenige Kinder aus Gehrden

Dass nur wenige Gehrdener Grundschüler an die Oberschule wechseln, ist für den zuständigen Fachbereichsleiter Ralf Geide unverständlich. „Das wünschen wir uns eigentlich anders. Es ist eine hervorragende Schule, die über die Stadtgrenzen hinaus sehr anerkannt ist“, betont Geide. Gerade im Bereich digitales Lernen sei die Oberschule Vorreiter und anderen Schulen weit voraus. „Das hat sich in Corona-Zeiten deutlich gezeigt.“ Vorbildlich sei auch die inklusive Beschulung. Sollte sich die Entwicklung an der Oberschule nicht verbessern, will die Stadt diese in Kooperation mit dem Kollegium strategisch anders aufstellen. „Ein Ziel muss sein, die Eltern mehr von der Qualität der Schule zu überzeugen“, meint Geide. Grundsätzlich sollten Gehrdener Kinder auf Gehrdener Schulen gehen. Für jeden Schüler, der eine weiterführende Schule in einer anderen Kommune besucht, muss die Stadt Gastschulbeiträge zahlen.

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