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Pressespiegel

Alkohol am Steuer: Schüler erleben Situation hautnah

von MARIO MOERS (Calenberger Zeitung vom 23.08.2019)

Zehntklässler des Matthias-Claudius-Gymnasiums nehmen an einer Verkehrssicherheitsaktion teil

Gehrden. Alkohol und Drogen am Steuer sind verboten. Wie aber lässt sich diese lebenswichtige Vorschrift der Straßenverkehrsordnung jungen Menschen am besten vermitteln? Feuerwehrkräfte, Polizisten und Mitarbeiter der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) haben Zehntklässlern des Matthias-Claudius-Gymnasiums nun eindrucksvoll vor Augen geführt, welche Folgen der leichtsinnige Umgang mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr haben kann. Einen Vormittag lang haben sie den Schülern die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit erklärt. Dabei sind sich die Experten einig: Der mahnende Zeigefinger reicht für die authentische Aufklärung nicht aus.

Insgesamt 21 Sekunden und ein paar ungelenke Ausfallschritte braucht der 15-jährige Maximilian Rohmann mit Alkoholbrille, um ein paar Münzen vom Boden aufzusammeln, den Schlüssel ins Schloss zu stecken und einen Schnaps einzugießen. Ohne die Brille waren es nur 13 Sekunden. Die klobige Promillebrille, deren Träger sich fühlt, als sei er betrunken, gehört zum Standardrepertoire der Aufklärung, weil sie so effektiv ist. „Es ist alles extrem verschwommen, ich konnte die Bewegungen schwer einschätzen“, sagt der Zehntklässler. Eine Station weiter hat die 16-jährige Vivian Theobald gerade einen alten Mann überfahren – in einer Computersimulation. Bei einem Reaktionstest, den AOK-Mitarbeiter durchführen, müssen die Schüler selbst in brenzligen Situation auf die Bremse treten.

Im ersten Versuch gelingt es kaum einem, den Hindernissen auf dem Bildschirm rechtzeitig auszuweichen. „Hier können die Schüler auch erleben, wie es sich auswirkt, wenn sie beim Fahren abgelenkt sind“, sagt AOK-Mitarbeiterin Sabine Balke. Erfahrung und Entsetzen sind zwei wesentliche Säulen der gemeinschaftlichen Aufklärung.

Bei ihrer Kollegin Britta Nolting ist das Entsetzen in den Augen der Schüler deutlich zu sehen. Sie zeigt ein gestelltes Video, in dem eine Schwangere Frau in einen schweren Verkehrsunfall gerät. Sie hatte am Steuer ein Handy benutzt. „Ich habe es oft, dass Teilnehmer hier zusammenzucken“, sagt Nolting.

Die Idee dahinter soll nicht als Drohung verstanden werden. „Wir sagen hier nicht ,Du, du, du’ mit erhobenem Zeigefinger. Die Jugendlichen sollen selber verstehen, was passieren kann“, sagt Nolting. Deutlich ist das an der Station von Ortsbrandmeister Peter Fricke zu sehen. Er zeigt Unfallbilder aus dem Gehrdener Umland: Blechhaufen, die um Bäume gewickelt sind. Alkohol und Ablenkung waren in vielen Fällen die Unfallursache. Die Frage, ob die Botschaft bei den Schülern ankommt, erübrigt sich an diesem Vormittag. Niemand macht Witze.

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